Read Einführung in die systemische Psychiatrie by Gerhard Dieter Ruf Online

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Die systemische Psychiatrie sieht psychische St rungen nicht nur als Krankheit, sondern versteht sie vor dem Hintergrund des jeweiligen sozialen Kontextes auch als L sungsversuch f r problematische Lebenskonstellationen Mit dieser ressourcenorientierten Sicht auf Sinn und Funktion von psychischen Krankheiten verl sst sie die Defizitorientierung der traditionellen Psychiatrie.Gerhard Dieter Ruf stellt in dieser kompakten Einf hrung die Grundlagen und Prinzipien der systemischen Psychiatrie dar Anhand der wichtigsten psychiatrischen St rungsbilder stellt er diagnosenspezifische psychosoziale Muster und entsprechende Interventionsm glichkeiten vor und illustriert sie mit Fallbeispielen Dabei wird deutlich, dass die systemische Psychiatrie auch bei St rungen, die sonst als chronische Erkrankung mit schlechter Prognose gelten, grunds tzlich zu einer nderung der Symptomatik beitragen kann....

Title : Einführung in die systemische Psychiatrie
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ISBN : 389670852X
ISBN13 : 978-3896708526
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Carl Auer Verlag GmbH Auflage 1 14 M rz 2013
Number of Pages : 119 Seiten
File Size : 690 KB
Status : Available For Download
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Einführung in die systemische Psychiatrie Reviews

  • knut007
    2019-04-28 15:11

    Für Freunde des systemischen Denkens ist dies ein guter Einblick in systemische Herangehensweisen an die psychiatrischen Krankheitsbilder. Allerdings ist es nicht sehr ausführlich. mehr als einen Überblick darf man hier nicht erwarten, was aber dem Titel des Buches auch gerecht wird.

  • Dr. Stephan Peters
    2019-05-13 18:24

    Hallo,denkt man an systemische Therapie, denkt man nicht unbedingt an Psychiatrie. Gerhard Ruf, unter anderem Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, schafft es in seinem Buch, diesen oft gefühlten (und durchaus auch gepflegten) Widerspruch aufzulösen und zu hinterfragen. Ruf positioniert sich dazu zwischen der klassischen Psychiatrie mit ihren oft defizitorientierten Diagnosen und der ressourcen- und lösungsorientierten systemischen Therapie in einer Art "Metaposition" (Seite 9), die er als systemische Psychiatrie bezeichnet. Er arbeitet hierzu einerseits die Vorzüge, Aufgaben & Hintergründe (Gesellschaft und Recht, Kapitel 1) von Diagnosen heraus und fokussiert andererseits kontextbezogen die Sinnhaftigkeit einer verantwortungsvollen Ressourcenorientierung in der Psychiatrie, wie sie in der systemischen Therapie verankert ist (Kapitel 2). Mittels zahlreicher Fallbeispiele werden entlang unterschiedlicher psychischer Störungen systemische Lösungsansätze skizziert (Kapitel 3), die sehr anschaulich und aufschlussreich sind. Der "Störungskatalog" reicht von stoffgebundenen Süchten, Schizophrenien über Depressionen und Burn-out bis hin zu Essstörungen oder dem Borderline-Syndrom. Ein Ausblick (Kapitel 4) mit dem Wunsch einer stärkeren Etablierung der sytemischen Psychiatrie rundet das Büchlein des Carl-Auer-Verlages ab.Besonders gelungen empfinde ich die Neutralität des Autors, der es durch seine Positionierung schafft, beide Seiten (Psychiatrie versus systemische Therapie) wertzuschätzen und zu einer erfolgversprechenden Zusamenarbeit im Interesse des Klienten/ Patienten zu ermuntern. Klare fünf Sterne.Viele GrüßeDr. Stephan Peters

  • Klaus Roth
    2019-05-15 13:15

    Ich war schon von den drei nachfolgenden Büchern Gerhard Dieter Rufs begeistert, die in der Reihe "Störungen systemisch behandeln" beim Carl Auer Verlag erschienen. So griff ich auch zu dieser Einführung und erwartete aufgrund meiner Kenntnis der nachfolgenden Bücher eigentlich nicht, noch grundsätzlich Neues zu erfahren. Hier sollte ich mich doch etwas täuschen, weil doch noch mehr Krankheitsbilder besprochen wurden und dabei auch einige Interventionstechniken vorgestellt wurden, die ich noch nicht kannte.In der ersten Hälfte des Buch wird Allgemeines zum systemischen Ansatz in der Psychiatrie beschrieben. Im zweiten Teil wird sich dann in kurzen Kapiteln verschiedenen Störungsbildern gewidmet. Dabei werden jeweils kurz Mechanismen umrissen und Interventionsmöglichkeiten vorgestellt.Wie bei den drei diesem Buch gefolgten Titeln kann man auch hier viele Fragen und Interventionen für sich herausnehmen und nutzen. Sowohl dann, wenn man (wie ich) selbst betroffen ist, als auch dann, wenn man als Helfer mit Betroffenen zusammenarbeitet.Kennt man wie ich die Nachfolgebücher, stolpert man natürlich über vieles, was man genau so oder etwas ähnlich schon einmal gelesen hat. Aber das kann ich dem Buch ja kaum ankreiden.Zuerst stand ich mit durchwachsenen Gefühlen da, als ich dem Inhaltsverzeichnis entnommen hatte, dass sich die ganze zweite Hälfte mit einer Vielzahl von Störungsbildern befasst, die jeweils kurz abgehandelt werden. Betrifft mich selbst doch das wenigste davon direkt und akut (Ich habe eine paranoide Schizophrenie und eine bipolare affektive Psychose). Diesen Teil zu lesen, stellte für mich aber dennoch einen enormen Gewinn da. Ist man doch von vielem in einem gewissen Maß doch betroffen. Und lassen sich auch manche Interventionen auch auf andere als die gedachten Bereiche übertragen.Was mich im zweiten Teil störte ist, dass manchmal der Eindruck vermittelt wurde, für die aufgezählten Störungen gäbe es jeweils nur die eine Erklärung, die der Autor uns dafür anbietet. Hier hätte man dem vorhergehend explizit erwähnen können, dass es jeweils eine Art der Erklärung ist, die keinen Anspruch auf objektive Richtigkeit besitzt. Und nicht immer zutrifft.Ich würde mir wünschen, dass die Bücher Gerhard Dieter Rufs den Weg in die Hände vieler Fachleute, Angehörigen und Betroffener finden.