Read Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden: . . . und welche Rolle der Staat und unser Papiergeld dabei spielen by Philipp Bagus Online

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Das Geld kommt vom Staat Das stellt eigentlich niemand infrage Sollten Sie aber Denn Deutschland hat wie alle L nder der Welt ein reines Papiergeldsystem, in dem neues Geld aus dem Nichts entsteht Andreas Marquart und Philipp Bagus zeigen Ihnen, wie Geld entsteht und warum unser jetziges Geld schlechtes Geld ist Sie erfahren, wie wichtig gutes Geld f r eine Volkswirtschaft ist und welchen Einfluss schlechtes Geld auf jeden Einzelnen in der Gesellschaft hat Welche Rolle spielen eigentlich Staat, Regierung und Politik bei der Umverteilung zugunsten Superreicher Warum ist die naive Staatsgl ubigkeit alles andere als eine Zukunftsstrategie f r uns B rger Wer Politikern und sei es nur aus einem Bauchgef hl heraus noch nie vertraut hat, wird in diesem Buch den Beleg daf r erhalten, dass er mit diesem Gef hl richtigliegt Ein leicht verst ndlicher Einstieg in die Frage, warum Geld f r viele Missst nde in unserer Gesellschaft verantwortlich ist....

Title : Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden: . . . und welche Rolle der Staat und unser Papiergeld dabei spielen
Author :
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ISBN : 3898798577
ISBN13 : 978-3898798570
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : FinanzBuch Verlag 9 Mai 2014
Number of Pages : 192 Seiten
File Size : 597 KB
Status : Available For Download
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Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden: . . . und welche Rolle der Staat und unser Papiergeld dabei spielen Reviews

  • Thomas Majhen
    2019-03-25 15:29

    Die Kernaussage des Buches ist etwa folgende:Staat = schlechtStaatliches Geld = ganz schlechtFreier Markt = gutFehlen jedweden Eingriffes durch den Staat = das Paradies auf ErdenDie Gedankengänge der Autoren sind leicht nachzuvollziehen und werden anhand einer imaginären Modellstadt immer wieder veranschaulicht. Diese Stadt blüht und gedeiht, die Bewohner gehen ihren alltäglichen Geschäften nach und eigentlich könnte es ihnen besser nicht gehen. Wäre da nicht der Staat (repräsentiert durch einen König), der sich gelegentlich dazu veranlasst sieht, in das Leben seiner Untertanen einzumischen und damit alles zum Schlechten wendet. Kurzum, überließe der Herrscher seine Untertanen ganz einfach sich selbst, so wäre alles bis in alle Ewigkeit ganz wunderbar . . .Dass es so einfach jedoch nicht ist, das hat die echte Geschichte bereits mannigfaltig bewiesen, doch werden dieser Umstand und gerade auch die Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit einfach ignoriert. So war z. B. die sog. Finanzkrise von 2007/2008 erwiesenermaßen keine Folge von übermäßiger Regulierung sondern im Gegenteil das Ergebnis gelockerter Auflagen und Kontrollen. Die oft zu Hilfe gerufene Modellstadt funktioniert denn auch nur deshalb so ausgezeichnet, weil die Autoren einigen grundlegenden Denkfehlern unterliegen und den Menschen Verhaltensweisen unterstellen, die so einfach nicht realistisch sind. So gehen stets alle fair miteinander um, niemand versucht sich einen (unehrenhaften) Vorteil gegenüber seinen Mitmenschen zu verschaffen oder diese gar zu betrügen. Weder die Natur wird ausgebeutet, noch befindet sich irgend ein Mensch in wesentlicher Abhängigkeit zu einem anderen. Alle negativen menschlichen Eigenschaften wie Neid, Gier, Missgunst usw. kommen seltsamerweise erst dann zum Tragen, wenn der Staat, sprich der König, auf der Bühne erscheint.Wieso es außerdem überhaupt einen König gibt bzw. wie dieser an die Macht gekommen ist, da es doch allen ohne ihn umso vieles besser geht, diese Frage wird überhaupt nicht gestellt. Er ist eben einfach da und (zunächst) nur für die Verteidigung des Landes zuständig. Ist er irgendwann gewählt worden? Sodann stellte sich die Frage, warum man jemanden, den man eigentlich nicht braucht, an die Spitze des Staates stellen und mit unumschränkter militärischer Macht ausstatten sollte. Oder hat sich er oder einer seiner Vorfahren etwa einen Vorteil gegenüber seinen Mitmenschen verschafft, Anhänger um sich geschart und sich irgendwann an die Macht geputscht? Dies würde allerdings bedeuten, dass die Menschen wohl doch nicht allesamt so naive und gutmütige Dorftrottel sind, wie sie in diesem Buch dargestellt werden.Das völlige Fehlen einer Autorität, die das Leben der Menschen gewissen Regeln unterwirft, mag vielleicht in kleinen vorzeitlichen Dorfgemeinschaften funktioniert haben, da jeder jeden kannte und Verstöße gegen Sitte und Anstand vom Kollektiv bestraft wurden. Kann das aber in einer unheimlich komplexen und unübersichtlichen Welt, da man oft nicht einmal mehr seinen Nachbarn beim Vornamen kennt, immer noch genauso umgesetzt werden? Ich bezweifle es. Zudem gab es und wird es immer Individuen geben, die ganz und gar rücksichtslos und ohne Hemmungen gegen Konkurrenten vorgehen werden, ihre Mitmenschen betrügen und ausbeuten, sich zu Kartellen zusammenschließen oder auf andere Weise Machtpositionen erlangen, die ihnen einen unfairen Vorteil verschaffen. Ohne Frage geschieht das sowohl mit als auch ohne staatliche Eingriffe, findet doch nicht selten ein Schulterschluss zwischen Politikern und Unternehmern statt, damit erstere die Interessen der letzteren per Gesetz durchsetzen und wofür sich erstere oft fürstlich entlohnen lassen. Wie aber kann das sein, wenn doch eigentlich nur die Politiker als Vertreter des Staates die Bösen sind und sich die Unternehmer durch deren Eingreifen lediglich zu unlauteren Vorgehensweisen genötigt sehen?Sehr interessant fand ich allerdings die (leider viel zu grobe) Untersuchung des herrschenden Geldsystems. Dass es zu großen Problemen führen kann, wenn Geld einfach so aus dem Nichts erschaffen werden kann und keine Entsprechung mehr in Form von reellen Waren oder ähnlichem besitzt, das finde ich durchaus einleuchtend. Ausgerechnet dieser Aspekt wird meiner Meinung nach aber zu oberflächlich behandelt und lediglich mit bloßen Behauptungen und gelegentlich recht abfälligen Bemerkungen (nichts gegen abfällige Bemerkungen) unterstrichen. Hier hätte man wesentlich mehr in die Tiefe gehen können. An dieser Stelle möchte ich gerne auf das Buch "Schulden - Die ersten 5000 Jahre" von David Graeber verweisen, der sich mit der Frage beschäftigt, wie Geld überhaupt entstanden ist. Seiner Ansicht nach diente Geld ursprünglich nämlich keineswegs dazu, dass Menschen leichter Waren untereinander austauschen konnten, sondern zur Versorgung von Soldaten und zur leichteren Entrichtung von Steuern. Nimmt man diese Annahmen als wahr hin - und Graeber hat diese Annahmen sehr überzeugend vertreten - so offenbart sich eben ein weiterer im vorliegenden Buch verborgener Denkfehler, nämlich das sog. "gutes Geld" die Grundlage des menschlichen Austausches darstellt.Schlussendlich halte ich es für ungerecht, das Buch "Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden" mit nur einem oder zwei Sternen zu bewerten, denn auch wenn ich nur in wenigen Punkten einer Meinung mit den Autoren bin, so halte ich es dennoch für lesenswert. Ich finde, man sollte immer wieder die eigene Meinung infrage stellen und sich die Argumente der Gegenseite anhören - auch wenn diese mich zuletzt nicht überzeugen mögen, so sollte man sich doch nicht zu schade sein, wenigstens darüber nachzudenken. Überzeugen konnte mich das Buch schlussendlich ganz und gar nicht, vertritt es doch neoliberale Theorien, die längst (entgegen der Behauptung der Autoren) widerlegt worden sind. Weder gibt es die sog. "Effizienten Märkte", noch den vollkommen rationalen "Homo Oeconomicus", wie sie dieses Buch als grundlegende Wahrheiten unterstellt. Die ständigen Verweise auf die Österreichische Schule und die entsprechend eingebrachten Zitate von Persönlichkeiten derselben empfand ich zeitweise nicht nur als lästig, auch zeigen sie eben deutlich, dass sich die Autoren auf ökonomische Theorien berufen, die zum Teil schon über 100 Jahre alt sind und längst nicht mehr dem aktuellen Stand entsprechen. Schade eigentlich, hätten sich die Autoren meiner Meinung nach doch besser ausschließlich auf die Geldmengenausweitung konzentrieren sollen.

  • B. Fahrnberger
    2019-04-09 17:57

    Das Buch ist auch für Nicht-Volkswirte einfach zu verstehen und durch Gedankenexperimente mit einer kleinen Stadt nachvollziehbar logisch aufgebaut. Finanzpolitische Gegebenheiten und Maßnahmen werden von - durchaus systemkritischen - Autoren analysiert und auf ihre Auswirkungen sowie ihre Profiteure und Verlierer hin untersucht. Was herauskommt, ist ein wesentlich tieferes Verständnis in die Zusammenhänge von Geldpolitik und Wohlstand. Und warum manche von vielen 'Experten' artig nachgebeteten Dogmen zu solchen gemacht wurden: weil sie klar definierte Nutznießer haben, die an einflussreichen Positionen sitzen. Das Buch zeigt aber auch eindrucksvoll auf, welche Fehler in der Vergangenheit gemacht wurden und gibt Entwicklungsszenarien ihren Raum. Schnell gelesen, aber mit enormen Zuwachs an ökonomischen Verständnis, eine klare Empfehlung für Profis und Amateure, die beiderseits davon enorm profitieren können. Für mich eines der besten wirtschaftspolitischen Bücher der letzten Jahre!

  • Torben
    2019-04-10 22:36

    Absolut großartiges Buch über unser verbrecherischs Staats- und Bankwesen und dessen betrügerisches Geldmonopol durch massive Geldmengenausweitung wert- und substanzloser, bedruckter Papierzettel - als Grundursache für Kriege, Armut, Kapital- und Wohlstandsverzehr und der Umverteilung von unten nach oben. Ein leichtverständliches, libertäres Einstiegsbuch in die Grundlagen der österreichischen Schule der Nationalökonomie. Dieses Buch wird Ihre Sichtweise auf die Welt radikal verändern und den vermeintlichen Problemlöser als den Problemversacher der künstlich erschaffen Probleme entlarven.

  • ULGR
    2019-03-31 17:32

    Erklärt wird mit relativ einfachen Worten und Beispielen der Weg vom Gold als Tauschware bis zum nächsten großen Crash in unserem heutigen Geldsystem, den wir alle noch erleben werden.Im Anschluß an dieses Buch empfehle ich: "Mit Gold durch die Krise" von Prof. Udo Ulfkotte.

  • Amazon Kunde
    2019-03-27 22:55

    Warum ist die heutige Welt so hektisch? Warum brauchen wir so viele Kita's? Warum haben wir keine Zeit für unsere Kinder? Wie war das doch gleich mit dem Mindestlohn, notabene Forderung von Gewerkschaften, die vorgeben, uns als "geknechtete" Arbeitnehmer schützen zu wollen? Was hat das ganze mit dem Geld zu tun? Haben Sie die eine oder andere Frage auch schon gestellt? Dieses Buch gibt viele Antworten und Erklärungen auf eine Art, die auch ich als Normalbürger gut verstehe. Und genau das zeichnet dieses Buch aus, eine aussergewöhnlich gute Allgemeinverständlichkeit! Das Buch liest sich wie ein spannender Roman. Leider ist es aber kein Roman sondern die wahre Realität. Sehr empfehlenswert für Menschen, die sich für die Probleme der Gegenwart interessieren!

  • Bernstein
    2019-03-20 16:35

    Das Buch erklärt einfach durch belegbare Fakten, wie unser System funktioniert und wie wir Bürger immer weiter enteignet werden, was unser Geld noch Wert ist und was sich zukünftig damit noch anfangen lässt. Noch nie wurde die Wahrheit so offen ausgesprochen und für jederman verständlich gedruckt. Es müsste zur Pflichtlektüre an allen Universitäten werden, aber auch Politiker sollten verpflichtet werden es zu lesen. Ob sich trotzdem etwas ändert wird die Zukunft zeigen. Der einfache Bürger kann wenig erreichen aber vielleicht die große Masse. So darf es nicht weiter gehen in der Geldpolitik, die dieses Land betreibt und der damit verbundenen ständigen Neuverschuldung des Staates. Fragt sich nicht jeder, warum unsere Produkte nicht günstiger werden, bei all dem technischen Fortschritt der letzten 20 Jahre? Was heißt eigentlich Preisstabilität, die uns von den Medien ständig aufgeführt wird? Was versteckt sich dahinter? Warum wird eigentlich alles teurer? Warum sind die Immobilienpreise explodiert? Was ist unser Geld noch Wert, wenn andere es einfach neu drucken dürfen? Wer die Antworten finden will, muss das Buch lesen. Ich garantiere ein Leseerlebnis, was man nicht so schnell vergisst. Absolut empfehlenswert.