Read M – Eine Stadt sucht einen Mörder by Jon J Muth Online

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Jon J Muths d steres Meisterwerk Fritz Langs erster Tonfilm aus dem Jahre 1931, M Eine Stadt sucht einen M rder, gilt als Meilenstein des expressionistischen Kinos und als eines der bedeutendsten Werke des deutschen Films Der US amerikanische Comic K nstler und Illustrator Jon J Muth Sandman Das Erwachen hat aus der kinematografischen Vorlage eine gleicherma en bet rend sch ne wie verst rende Graphic Novel gemacht Die kollektive Paranoia, die Darstellung einer denunziatorischen, verschreckten Gesellschaft am Vorabend der Macht bernahme der Nazis und die k hl distanzierte Inszenierung im Stil der Neuen Sachlichkeit das alles bertr gt Muth in verblasst verfremdetem Fotorealismus in das Medium Comic und erweitert den filmischen Stoff um neue bildliche und erz hlerische Tiefen.Ein Graphic Novel Meisterwerk, das zum ersten Mal mit berarbeiteter Abbildungsqualit t und in edler Hardcover Aufmachung auf Deutsch erscheint....

Title : M – Eine Stadt sucht einen Mörder
Author :
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ISBN : 3941248200
ISBN13 : 978-3941248205
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Cross Cult Auflage 1., 1 Juni 2009
Number of Pages : 191 Pages
File Size : 660 KB
Status : Available For Download
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M – Eine Stadt sucht einen Mörder Reviews

  • Theo.S04
    2019-05-04 08:49

    Ich habe mich aufgrund der positiven Rezensionen auf das Hörspiel gefreut. Ein alter Filmklassiker in neuem Hörspielgewand. Leider hat es mich nicht erreicht. Zu stakkatohaft und zusammenhanglos die Dialoge und einzelnen Sätze. Sicherlich war es damals wie heute ein brisantes Thema (Psychisch kranker Triebtäter entführt, missbraucht und tötet Kinder)gleichwohl hapert es an der durchgängigen Handlung, die doch recht einfach gestrickt ist.Pluspunkte werden durch die dichte und beklemmende Geräuschkulisse sowie die Mischung aus Originalwiedergaben des Films und neu eingespielten Sequenzen erzielt. Allerdings waren die alten Dialoge zeitweise kaum zu verstehen.So überwiegt bei mir letztendlich eher die Enttäuschung über die nicht erfüllten Erwartungen.

  • majorcrampas
    2019-05-10 06:50

    Mit jenem Abzählreim versetzt es uns ins Berlin der 30er Jahre, in dem seit Monaten ein skrupelloser Kindesmörder sein Unwesen treibt. Als er erneut zuschlägt und die Polizei mit einem Bekenntnisschreiben, das er direkt an die Presse versendet, narrt, setzen die überlasteten Beamten noch ein Mal alle Räder ihres Ermittlungsapparates in Betrieb. Durch die gestiegene Anzahl von Razzien, geraten jedoch auch die verbreiteten Ringvereine, quasi die deutschen Vertreter der organisierten Verbrecherbanden jener Zeit, zunehmend in Gefahr, ihren Geschäften nur noch eingeschränkt oder überhaupt nicht mehr nachgehen zu können. Um wieder einen Hauch Normalität ins Tagesgeschäft zu bringen, beschließt man, sich der Jagd auf den Mörder anzuschließen und entwickelt einen Plan, diesen zu ergreifen. Doch auch die Polizei kommt dem Täter, dank eines neuen Ermittlungsansatzes, endlich näher. Es entbrennt ein regelrechter Wettlauf, dem Kindesmörder habhaft zu werden und ihn seiner vermeintlich verdienten Bestrafung zuzuführen.Fritz Langs gleichnamiger Film aus dem Jahre 1931 darf wohl zu Recht als ein Klassiker des Genres bezeichnet werden. Bisher hat sich auch noch niemand an einem Remake probiert, was vermutlich darin begründet liegt, dass man die Authentizität des Werkes mit neueren Mitteln gar nicht mehr erhalten können würde. Leider trifft dies auch auf Jon J Muths Umsetzung der Geschichte als Graphic Novel zu, denn eine glaubwürdige Atmosphäre der 30er Jahre sucht man hier leider vergeblich. Gerade von einer solchen Unternehmung erwarte ich aber, dass sie mich packt und regelrecht in die Zeit zieht, was hier aber nicht gelungen ist. Woran liegt das? Am Zeichenstil schon mal nicht, denn der Mix aus Fotostil und Aquarelltechnik sieht richtig gut aus. Aber: Die Figuren wirken in ihrer Darstellung wie Fremdkörper, die einfach nicht so recht in die Zeit passen wollen. Das mag daran liegen, dass sie eher US-amerikanischen Filmstars ähneln, als irgendwelchen halbwegs authentisch gestalteten Personen jener Zeit. Auch die gezeigte Stadt wirkt eher wie ein US-Pendant, nicht wie ein Berlin der 30er. Das Gefühl trügt im übrigen nicht, denn im Nachwort liefert Muth die knallharten Fakten: Vorbild der dargestellten Stadt war Cincinnati, während die Figuren sich aus entsprechend kostümierten Freunden und Bekannten des Autors zusammensetzten.Künstlerisch auf recht hohem Niveau angesiedelt, leidet "M" maßgeblich unter seinem hausgemachten Authentizitätsmangel, was leider dazu führt, dass man die Graphic Novel eher oberflächlich konsumiert, als tatsächlich in die Zeit einzutauchen. Schade!

  • callisto
    2019-05-16 05:04

    Berlin in den 1930er Jahren. Ein Kinderserienmörder versetzt die Berliner Eltern in Angst und Schrecken als Elsie Beckmann verschwindet. Kurz darauf wird die Leiche des Kindes gefunden. Else starb durch mehrere Messerstiche, auch in den Kopf. Eine Hetzjagd auf den Täter beginnt, an dem nicht nur die Polizei, sondern auch die Bevölkerung teilnimmt, allen voran, die „echten“ Kriminellen, gegen deren Ehrenkodex der Mörder verstoßen hat. Die Berliner Kriminellengemeinde hat die Nase voll, von den Scherereien, die dieser Triebtäter ihnen bereitet, das Geschäft leidet darunter, und er beschmutzt den Ruf der ehrenvollen echten Ganoven.„M - Eine Stadt sucht einen Mörder“ ist eigentlich ein Film von Fritz Lang und Thea von Harbou aus dem Jahr 1931. Der Fall an sich jedoch ist zeitlos, das Thema immer noch aktuell und auch die Hetzjagd der Bevölkerung, damals noch mit Plakaten, ist durchaus modern. Das BR/DLF Hörspiel aus dem Jahr 2003 ist eine Kollage aus Originalton des Films ergänzt um historische Stilzitaten und moderne, in diesem Zusammenhang surreal wirkende elektronischen Musik. Ergänzt wurde die Handlung mit Auszüge aus den damaligen Polizeiakten, denn es handelt sich um einen tatsächlichen, historischen Kriminalfall, der hier aufgearbeitet wird.Die Themen die bearbeitet werden sind Zeitlos und sozialkritisch. Ist der Mörder ein unschuldiger Triebtäter, der in die Psychiatrie gehört, oder ein kalter Mörder, den man wegschließen oder hinrichten sollte? Auch wie sich die Bevölkerung in die „Ermittlungen“ Einbringt und auf eigene Faust Bürgerwehren bildet, kommt einem bekannt vor. Der Höhepunkt ist dann wohl das Gericht der Unterwelt. Wer hätte mehr Recht diesen Mörder zu richten als Seinesgleichen? Steht einem solchen „Tier“ wirklich das Recht auf eine faire Verhandlung zu?Fazit: Zeitlose Thematik, modern und anspruchsvoll aufgearbeitet. Kein 0815 Kriminalhörspiel, sondern eine Mischung als Krimi und Klangkunst.