Read ... unser Volk wird gewiss siegen.: 30 Jahre Überlebenskampf Vietnams im Rückblick by Hellmut Kapfenberger Online

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Ungeachtet der Schwierigkeiten und Entbehrungen wird unser Volk gewiss den Sieg davontragen , schrieb Ho Chi Minh in seinem Testament am 10 Mai 1969 Sechs Jahre sp ter traf seine Vorhersage ein Saigon ist frei war der Jubelruf an jenem 30.April 1 Mai 1975, als Vietnams Kampf um Unabh ngigkeit und Freiheit unter dem Beifall von Millionen Menschen auf allen Erdteilen mit einer weltweit Aufsehen erregenden Offensive seiner Volksarmee endete Ein Krieg mit Millionen Toten, mit unfassbarer Grausamkeit von den imperialistischen Milit rs gef hrt und doch f r sie ungewinnbar.Die Geschichtsschreibung Vietnams auch dieses drei igj hrigen Krieges ist hierzulande noch immer gepr gt von der Sicht westlicher Historiker HELLMUT KAPFENBERGER ndert das sein Bericht geht tiefer Lange Zeit als ADN Korrespondent in Vietnam, hat er nicht nur eine Chronologie des drei Jahrzehnte w hrenden Krieges verfasst er vermittelt sie aus seiner tiefen Verbundenheit mit dem vietnamesischen Volk Ein einiges Volk ist unbesiegbar....

Title : ... unser Volk wird gewiss siegen.: 30 Jahre Überlebenskampf Vietnams im Rückblick
Author :
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ISBN : 3955140210
ISBN13 : 978-3955140212
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Heinen, Wiljo 23 April 2015
Number of Pages : 414 Seiten
File Size : 793 KB
Status : Available For Download
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... unser Volk wird gewiss siegen.: 30 Jahre Überlebenskampf Vietnams im Rückblick Reviews

  • Stefan Kühner
    2019-04-17 13:42

    ... ist 40 Jahre nach dem Ende der letzten Vietnamkriegs nicht durch Dutzende Historiker schon alles über diese Kriege geschrieben beziehungsweise in Fernsehdokumentationen und Spielfilmen aufgezeigt worden? Vieles schon. Es gibt aber durchaus Aspekte, die in diesen Büchern und Filmen nicht zu finden sind.Helmut Kapfenberger ist aber kein Historiker, sondern ein gründlich recherchierender Journalist – allerdings keiner von denen, die sich so gerne ‚neutral‘ nennen. Er ist parteiisch und macht sich, wie er in einem Epilog selbst schreibt, ‚mit der Sache Vietnams gemein‘. Das hat einen Grund. Helmut Kapfenberger war Korrespondent des Nachrichtendienstes der DDR und wurde 1970 nach Vietnam geschickt. Gemeint ist die DRV (= Demokratische Republik Vietnam, im Westen als Nordvietnams bezeichnet). Gleich bei seinem ersten Einsatz kam er in die Stadt Vinh und fand „eine Trümmerwüste, die an den Anblick Hiroshimas erinnerte. Wie hätten mich von B-52 Bombern plattgewalzte Dörfer, zertrümmerte Krankenhäuser und Schulen lassen sollen.“ frage er.Das Buch umfasst drei Hauptteile. Der Befreiungskampf gegen die französischen Kolonialisten von Anfang des 20. Jahrhundert bis 1954, der Schlacht von Dien Bien Phu, das Genfer Abkommen von 1954 und dann natürlich den Kampf gegen die imperialistische USA.Zwei Aspekte hebt Kapfenberger im ersten Teil hervor. Erstens: der Sieg von Dien Bien Phu war nur möglich durch die ungemein große Bereitschaft der Bevölkerung, diesen Kampf zu unterstützen, indem z. B. Zehntausende als Lastenträger die Logistik der Kämpfenden auf ihren eigenen Schultern bewerkstelligten. Der zweite Aspekt ist hierzulande ziemlich unbekannt. Die letzten Jahre dieses Kolonialkrieges waren eigentlich ein französisch-amerikanischer Krieg. Das Geld und die Waffen kamen zum aller größten Teil aus den USA. Lediglich die Bodentruppen kamen aus Frankreich oder über die Fremdenlegionen - mit bis zu 80% Deutscher.Ausführlich befasst sich Kapfenberger mit dem Genfer Abkommen. Er ordnet es ein in die imperiale Weltpolitik dieser Zeit und belegt, dass die USA dieses Abkommen nie anerkannt haben und auch nie wollten, dass die im Abkommen vorgesehenen gesamtvietnamesischen Wahlen durchgeführt werden. Die USA sabotierten von vornherein eine anhaltende Friedenslösung für Vietnam und installierten im Süden ihren Günstling Ngo Dinh Diem, um letztendlich ihr direktes Eingreifen in Vietnam vorzubereiten.An den ‚amerikanische Krieg‘ wird sich mancher noch persönlich erinnern. Auch hier bringt Helmut Kapfenberger Neues. Er befasst sich in diesem Teil nicht in erster Linie mit den Gräueltaten der US-Soldaten in Vietnam. Intensiver als manch gelernter Historiker geht er vielmehr auf die vietnamesische Strategie ein, den Befreiungskampf zum Erfolg zu führen. Er greift dabei auf zahlreiche Erklärungen und Appelle von Ho Chi Minh und Instruktionen von General Vo Nguyen Giap zurück – und spiegelt diese an den Strategien der USA. Außerdem beleuchtet er die politischen Kräfteverhältnisse und Machtspiele zwischen den USA, der UdSSR und China.Kapfenberger schreibt mit „Unser Volk wird gewiss siegen“ kein antiamerikanisches Buch, sondern stellt die Geschichte der 30 Jahre Überlebenskampf schlicht aus der Sicht Vietnams dar. Der Titel des neuen Buchs von Helmut Kapfenberger „Unser Volk wird gewiss siegen“ lehnt sich übrigens eng an ein Zitat aus dem Testament von Ho Chi Minh an. Es geht weiter mit den Worten „die amerikanischen Imperialisten müssen sich mit Gewissheit aus dem Staube machen.“Es lohnt sich, dieses Buch zu lesen, selbst wenn die/der eine oder andere Leserin/Leser schon manches über Vietnam gelesen hat.