Read Der Harz (Geschenkbücher) by Christian Amling Online

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Walpurgisnacht, Burgruinen, Schmalspurbahn, Bergleute, Kaiser, Einhrner, Seltene Erden und tiefe Wlder der Harz ist ein Naturerlebnis und eine Wiege von Technik und Kultur gleichermaen Wie sich Weltgeschichte hier in der schnsten Landschaft ballt, erzhlt diese Harzwanderung....

Title : Der Harz (Geschenkbücher)
Author :
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ISBN : B008HALLDA
ISBN13 : -
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : -
Number of Pages : 281 Pages
File Size : 799 KB
Status : Available For Download
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Der Harz (Geschenkbücher) Reviews

  • Sommerzeit
    2019-03-01 21:08

    Sehr schön geschrieben, man erfährt wissenswertes aus Geschichte, Geologie und Wissenschaft. Dazwischen auch persönliches, das den Autor mit dem Harz verbindet. Trotz der Fülle an Information immer gut zu lesen.Ein bißchen enttäuscht war ich allerdings, da mir das Buch von einem Harz-Wanderer als Quelle für Wandertips empfohlen worden war. Nun gut es werden zwar einige Wege erwähnt, wie z.B. der Karstwanderweg, ein Wanderführer ist das Buch aber sicher nicht.

  • Hans Günther (geb. in Quedlinburg)
    2019-03-12 23:08

    Wer den Ostharz nebst Oberharz kennt hat viel Spaß beim Lesen. Noch besser ist die Krimireihe um Irenäus Moll - für Ortskundige sehr unterhaltsam!

  • Gospelsinger
    2019-02-25 19:24

    Der Harz, das war für mich immer eine ganz besondere Region. Ich bin in Göttingen aufgewachsen, also nicht allzu weit entfernt.Die Sagen und Hexengeschichten, die im Harz spielen, waren Bestandteil der Gute-Nacht-Geschichten, die mir vorgelesen wurden. Der Harz, das war in der Kindheit Ziel kleinerer Wanderausflüge und Ziel von Klassenfahrten. Als Jugendliche ging es in die Eislaufhalle und noch später in die Disco, in der ein Freund von uns DJ war.Ich dachte also, dass ich den Harz gut kenne. Aber weit gefehlt, denn in diesem lesenswerten Buch gab es für mich noch eine ganze Menge Neues zu entdecken.Zum Beispiel die Frauenherrschaft ab dem Jahr 983: Ganz ohne Quote übernahmen drei Frauen die Macht in Mitteleuropa und teilten sich den Kaiserthron.Auch über die Geologie des Harzes, den Bergbau und die Arbeitssituation der Kinder und Männer, die dort schuften mussten, bekam ich für mich neue Informationen.Natürlich werden auch die Sagen, vor allem über die Hexen und den Brocken angesprochen.Am besten hat mir die Beschreibung des Karstwanderweges im Südharz gefallen. Dieses Kapitel macht richtig Lust, die Wanderstiefel hervorzuholen.Dieses unterhaltsam geschriebene und vielseitige Reisebüchlein passt auch noch gut in den Wanderrucksack.

  • Altmerker
    2019-02-21 20:25

    Ein stark Quedlinburg-zentriertes Bändchen, das nicht nur reine Fakten vermittelt, sondern durchaus so amüsant daher kommt, wie man es vom umtriebigen Amling erwartet. Auf den ersten Blick mag man meinen, nicht viel Neues: Das handliche Büchlein vereint all das, wofür das Mittelgebirge steht. So trifft der Leser Schmalspurbahn, Bergleute, Kaiser, Einhörner, Walpurgisnacht, Burgruinen und tiefe Wälder. Doch es ist eine Essaysammlung mit typisch Amlingscher Prägung, Weltgeschichte in der schönen Landschaft geballt trifft auf die sehr persönliche Sicht des kriminalisierenden Harzwanderers. Zweifelsohne zählt der eigenwillige Schreiber zu den Kennern des Harzgebirges, hat Tausende von Kilometer heimischer Wanderwege unter die Schuhsohlen genommen. Er bezeichnet sich selbst als profunder Kenner des Ost- und Unterharzes, gesteht aber auch, fürs Buch das Oberharzer Wasserregal oder den Rammelsberg im bitterkalten Winter für sich erobert zu haben. Und wo es zu fachlich wird wie bei der geologischen Entstehungsgeschichte des Harzes, holt er sich Rat bei Profis. In den Essays fließen Geschichte, Botanik, Geografie, Natur und persönliche Eindrücke auf seiner Wanderung entlang des Karstwanderweges durch den Südharz zusammen. Christian Amling versteht es dabei wie in seinen Krimis immer wieder an lokale Gestalten anzuknüpfen. Selbst das Beschreiben der adligen Verflechtungen wird dabei unterhaltsam. Schließlich sei Quedlinburg nicht nur Reichshauptstadt, sondern „das Stift auch Kaderschmiede für die Frauen künftiger Herrscher gewesen“. Keck charakterisiert er auch Theophano, die ewig schwanger mit einer zunehmenden Zahl an Säuglingen mit ihrem Gatten durch die Weltgeschichte reiste. Amling findet gewohnt große Worte für kleine Dinge, ist in vielen Passagen ein sehr bildhafter Beschreiber, was dem Buch wohltut. Ein sehr gut lesbares Bändchen, lobenswert das Register, aber leider unbebildert. Ob es jedoch dem übermächtigen Titel „Der Harz“ gerecht werden kann, darf bezweifelt werden. Ins Regal der Harz-Literatur bringt das Buch aber durchaus eine neue Facette.