Read Großherzigkeit: Über das Schenken und Verzeihen by Kösel-Verlag Online

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Whrend das Geben offensichtlich ein Segen fr den Empfnger ist, kann der Gewinn fr den Gebenden noch grer sein Denn Groherzigkeit bringt uns auf den Weg persnlichen Wachstums und bleibender Zufriedenheit.Dieses edle Buch versammelt die schnsten Inspirationen und Sentenzen ber die Groherzigkeit Die besinnliche Lektre fr Minuten, die uns mitnimmt quer durch die Kulturen, Religionen und Jahrhunderte, wird abgerundet durch ein Vorwort von Wolfgang Teichert.Ein Geschenk, das jeder sich selbst und seinen Lieben machen mchte....

Title : Großherzigkeit: Über das Schenken und Verzeihen
Author :
Rating :
ISBN : B00XSQH5UG
ISBN13 : -
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : K sel Verlag 23 November 2015
Number of Pages : 283 Pages
File Size : 566 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Großherzigkeit: Über das Schenken und Verzeihen Reviews

  • M. Lehmann-Pape
    2019-04-29 16:30

    Ob in Form von Poesie oder ganz prosaisch (wie im kurzen Text von Harald Martenstein), gerade zu Beginn eines Jahres, wenn schon die Sache mit den guten Vorsätzen immer schon wenig wirklich gute Aussichten hatte, ist es ein guter Zeitpunkt, sich an die Grundlage jener Werte zu erinnern, die in der Gegenwart so sehr beschworen werden.In einer Welt und einem System, in dem „Nehmen deutlich seliger als Geben ist“, in dem die aufgeputschten Pseudo-Idole einer materialistischen Welt sogar deutlich eher von „Raffen“ sprechen würden als vom einfachen „Nehmen“.Ob im Materiellen oder im Zwischenmenschlichen, ob in der äußeren Welt oder im inneren Empfinden, wohltuend ist es, auf die Großherzigkeit zu blicken, auf das innere sich und den anderen entfalten, auf eine gnädige Haltung zueinander, den Versuch, des Verständnisses und der Solidarität mitsamt einem sichtbaren und dinglichen Teilen von Ressourcen.„Großzügige Menschen geben etwas, auch wenn sie gar nichts dafür bekommen“ und weichen unter Umständen sogar aus, selbst wenn sie im Recht wären. So formuliert es Martenstein. Wie Nietzsche die Güte des Menschen und das „Geben ohne nehmen zu wollen“ griffig betontund Schnitzler, der darauf verweist, dass es die Seele am „schnellsten abnutzt“, jenes „Vergeben ohne zu Vergessen“.Goethe, Schiller, Teichert, Aristoteles, meist kurze Sentenzen neben hier und da längeren Texten (wie aus der „Entführung aus dem Serail“) kreisen in vielfacher Form um das Thema der Großherzigkeit, der Vergebung, des Gebens, des „vornehmen Menschens“ und lassen den Leser ein um das andere Mal innehalten.In durchaus kritischer Reflexion zum eigenen Handeln und in ebensolcher Reflexion dessen, ob es nicht wichtig und gut wäre, gegen den „Mainstream“ Zeichen zu setzen und zumindest im Denken gnädiger zu werden. Mit den andren, aber auch mit sich selbst.Eine anregende, schöne, nachdenklich zurücklassende Sammlung von Gedanken und Worten zu einem der wichtigsten Themen.